Zutrittskontrollsysteme

Wer darf wann welchen Raum betreten? Mit einer elektronischen Zutrittskontrolle behalten Sie die volle Kontrolle, ohne Schlüsselchaos und mit vollständiger Dokumentation. Wir planen und installieren Zutrittskontrollsysteme für Büros, Arztpraxen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte in Nordrhein-Westfalen.

Elektronisches Zutrittskontrollsystem mit Kartenleser an einer Bürotür

Elektronische Zutrittskontrolle für jede Anforderung

Von der einzelnen Eingangstür bis zur standortübergreifenden Anlage installieren wir UniFi Access. Leser, Türcontroller, Türstation und Verwaltung kommen aus einer Plattform, die auch Ihre Videoüberwachung und Ihr Netzwerk bedient. Als Identmedium nutzen wir verschlüsselte Karten und Transponder mit DESFire EV3, das Smartphone per Bluetooth und PIN als Zweitfaktor.

Alle Zutrittsvorgänge werden automatisch protokolliert, für Sicherheit und Compliance. In Kombination mit Videoüberwachung und digitalen Schließsystemen entsteht ein durchgängiges Sicherheitskonzept: Die Kamera dokumentiert, wer an der Tür stand, das Protokoll zeigt, welches Medium geöffnet hat.

Unsere Leistungen im Bereich Zutrittskontrolle

  • UniFi Access: Leser, Türcontroller und Türstationen aus einer Plattform
  • Karten und Transponder mit DESFire EV3, AES-verschlüsselt
  • Öffnen per App und Bluetooth, PIN als Zweitfaktor
  • Türstation mit Kamera und Gegensprechfunktion
  • Zeitgesteuerte und rollenbasierte Zugangsberechtigungen
  • Protokollierung, Audit-Trails und Berichte
  • Integration mit Videoüberwachung und Schließsystemen
  • Standortübergreifende Verwaltung über eine Plattform

Karte, App oder PIN: welches Medium für welche Tür?

Die Frage kommt in fast jedem Erstgespräch. Die Antwort hängt an drei Punkten: wie viele Türen und Personen, welches Schutzniveau, und wer den Zutritt am Ende administriert. In der Praxis kombinieren wir die Medien pro Türzone, statt eines davon überall auszurollen.

Karte und Transponder (DESFire EV3)

Für Bürogebäude und Mehrfamilienhäuser ist die verschlüsselte Karte das Arbeitspferd. Wichtig ist dabei nur eines: keine alten MIFARE-Classic-Karten mehr, die lassen sich mit einem Lesegerät für 30 Euro klonen. Wir geben ausschließlich UniFi-Access-Karten und -Transponder mit DESFire EV3 aus. Die arbeiten mit AES-128, gegenseitiger Authentisierung und schlüsseldiversifizierten Sektoren und sind mit Standard-Equipment nicht klonbar.

Stärken: schnell am Leser, günstig in der Skalierung, selbsterklärend für den Nutzer. Schwäche: Karten gehen verloren oder werden weitergegeben. Sperren lässt sich das in der Verwaltung sofort, aber wer den Verlust nicht meldet, hinterlässt eine Lücke. Deshalb gehören Meldepflicht und regelmäßiger Abgleich der Kartenliste in jedes Zutrittskonzept.

Smartphone per App und Bluetooth

Die UniFi-Access-App öffnet die Tür per Bluetooth, ohne dass eine Karte ausgegeben werden muss. Für Mitarbeitende mit eigenem Dienstgerät, für Handwerker mit befristeter Berechtigung und für externe Dienstleister ist das der schnellste Weg: Berechtigung anlegen, Einladung verschicken, nach dem Termin wieder entziehen. Für Besucher ohne Smartphone bleibt die Karte die Rückfalloption.

PIN-Code

PIN allein verbauen wir fast nie. Codes werden weitergegeben, im Schlüsselsafe notiert oder über die Schulter abgelesen. Als Zweitfaktor zur Karte wird PIN dagegen stark, und für Nebentüren oder als Fallback bei Kartenverlust ist er praktisch. Die UniFi-Access-Leser bringen das Tastenfeld mit, ein separates Gerät braucht es dafür nicht.

Was wir bei Neuanlagen empfehlen

Für ein typisches Büro mit 5 bis 50 Mitarbeitenden: UA Ultra als Leser an den Mitarbeitertüren, G6 Pro Entry als Türstation mit Kamera und Gegensprechen am Haupteingang, dazu der UA Door Hub im Verteiler und der Intercom Viewer am Empfang. Karte plus PIN als Zweifaktor für Serverraum und Lager. Diese Aufteilung ist günstiger, alltagstauglicher und in der Verwaltung weniger anfällig als ein durchgehend biometrisches System.

Am Markt gibt es Anbieter wie dormakaba, Salto oder PHG mit eigenen Ökosystemen. Wir setzen sie nicht ein, weil Zutritt, Video und Netzwerk bei uns auf einer Plattform laufen und Sie dadurch eine Oberfläche, einen Wartungsstand und einen Ansprechpartner haben. Welche Konfiguration für Ihr Gebäude passt, klären wir bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.

Was kostet ein Zutrittskontrollsystem?

Zutrittskontrolle kostet zwischen 200 € pro Tür für einen nachgerüsteten elektronischen Schließzylinder und 2.000 € pro Tür für ein verkabeltes Motorschloss am Haupteingang. Ein komplettes Einzeltür-Set mit Leser, Türcontroller, elektrischem Türöffner und 10 Karten liegt bei 800 bis 1.500 € inklusive Installation. Die Preisübersicht:

LösungTypischer EinsatzPreis inkl. Installation
Elektronischer Schließzylinder (Nachrüstung)Einzelne Tür, ohne Verkabelung200 bis 500 € pro Tür
Einzeltür-Set (Leser, Türcontroller, E-Türöffner, 10 Karten)Eingangstür Büro oder Praxis800 bis 1.500 €
Kleines Objekt mit 2 bis 3 TürenArztpraxis, kleines Büro1.240 bis 2.700 €
Motorschloss am Haupteingang (verkabelt)Hauptzugang Gewerbe oder Mehrfamilienhaus1.200 bis 2.000 € pro Tür
Karte oder Transponder (Nachkauf)Laufende Kosten pro Nutzer3 bis 6 € pro Stück

Bei größeren Objekten mit zentraler Verwaltungssoftware oder mehreren Standorten hängt der Preis von Türanzahl, Verkabelung und gewünschter Integration ab. Dafür erstellen wir nach einer kostenlosen Vor-Ort-Begehung ein Festpreis-Angebot. Details zur Nachrüstung ohne Umbau stehen im Leitfaden Zutrittskontrolle nachrüsten.

Zutrittskontrolle in Bonn, Köln und Düsseldorf

Wir installieren elektronische Zutrittssysteme vor Ort in Bonn, Köln und Düsseldorf. Typische Anwendungen je Stadt finden Sie auf den jeweiligen Stadtseiten.

Womit wir arbeiten

Für die Zutrittskontrolle nutzen wir die UniFi-Access-Plattform von Ubiquiti, Leser, Türcontroller und Türstationen, die sich nahtlos mit Ihrer Videoüberwachung und Ihrem Netzwerk verbinden lassen:

UniFi Access G6 Pro Entry, Türstation, von Stahlbergen installiert
TürstationUniFi Access G6 Pro EntryTürstation mit Kamera, Gegensprechfunktion und Touch-Display für die Eingangstür.
UniFi Access Ultra, Zutrittsleser, von Stahlbergen installiert
ZutrittsleserUniFi Access UltraRobuster Wandleser für Karte, NFC, Bluetooth und QR-Code im Metallgehäuse.
UniFi Access Door Hub, Türcontroller, von Stahlbergen installiert
TürcontrollerUniFi Access Door HubTürcontroller, der Leser, Schloss und Türsensorik zentral steuert und absichert.
UniFi Access Intercom Viewer, Innenstation, von Stahlbergen installiert
InnenstationUniFi Access Intercom ViewerInnenstation zur Gegensprache und zum Türöffnen per Touchscreen.

Abbildungen: Herstellerfotos von Ubiquiti. Modellauswahl je nach Projekt und Anforderung.

Häufig gestellte Fragen

Eine elektronische Zutrittskontrolle regelt, wer wann welche Türen öffnen darf, ohne physische Schlüssel. Stattdessen öffnen Karte, Transponder, Smartphone oder PIN die Tür. Jeder Zutritt wird protokolliert, Berechtigungen ändern Sie in der Verwaltung statt am Schlüsselbrett.
Ein System für eine einzelne Tür mit Leser, Türcontroller, elektrischem Türöffner und 10 Karten beginnt bei etwa 800 bis 1.500 Euro inklusive Installation. Fünf Türen mit UniFi Access liegen bei 2.500 bis 4.500 Euro. Für größere Objekte erstellen wir das Angebot nach einer Vor-Ort-Begehung.
Biometrische Systeme bieten hohe Sicherheit, weil das Identmedium nicht übertragbar ist: einen Finger kann man nicht "verleihen". Dafür sind biometrische Daten nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt, und der Aufwand für Rechtsgrundlage und Betriebsvereinbarung ist erheblich. Wir installieren deshalb UniFi Access mit DESFire-EV3-Karten, App und PIN. Karte plus PIN als Zweifaktor deckt auch Serverraum und Lager sicher ab. Biometrie bekommen Sie am Markt bei Spezialanbietern, wir binden solche Leser nur an, wenn Ihr Schutzbedarf sie zwingend verlangt.
Ja, moderne Zutrittskontrollsysteme lassen sich in bestehende Infrastrukturen integrieren, einschließlich Videoüberwachung, Alarmanlage und digitale Schließsysteme. Wir prüfen die Kompatibilität vor Ort und finden eine Lösung, die Ihre bestehenden Investitionen schützt.
Die Zutrittsprotokolle enthalten Zeitstempel je Person und Tür und lassen sich exportieren. Als Auswertungsgrundlage reicht das oft aus. Eine vollwertige Zeiterfassung mit Pausenregeln und Lohnexport ersetzt es nicht, dafür binden wir bei Bedarf eine passende Software an.
Ja. UniFi Access verwaltet mehrere Standorte in einer Oberfläche. Berechtigungen, Karten und Zeitprofile pflegen Sie für alle Türen zentral, ohne an jedem Standort eine eigene Insel zu betreiben. Das lohnt sich schon ab zwei Niederlassungen.
Ja, elektronische Zutrittskontrolle lässt sich an den meisten bestehenden Türen nachrüsten. In vielen Fällen genügt ein elektrischer Türöffner oder ein motorisiertes Schloss in Kombination mit einem Kartenleser. Aufwändige bauliche Veränderungen sind selten nötig.

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