Zutrittskontrollsysteme
Wer darf wann welchen Raum betreten? Mit einer elektronischen Zutrittskontrolle behalten Sie die volle Kontrolle, ohne Schlüsselchaos und mit vollständige Dokumentation. Wir planen und installieren Zutrittskontrollsysteme für Büros, Arztpraxen, Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte in Nordrhein-Westfalen.

Elektronische Zutrittskontrolle für jede Anforderung
Von der einzelnen Eingangstür mit RFID-Leser bis zur standortübergreifenden Lösung mit biometrischer Identifikation: Wir finden das System, das zu Ihren Anforderungen und Ihrem Budget passt. Dabei setzen wir auf bewährte Technologien wie MIFARE DESFire (verschlüsselte RFID-Karten), biometrische Fingerabdruckscanner und PIN-Code-Tastaturen.
Alle Zutrittsvorgänge werden automatisch protokolliert, für Sicherheit und Compliance. In Kombination mit Videoüberwachung und digitalen Schließsystemen entsteht ein Sicherheitskonzept.
Unsere Leistungen im Bereich Zutrittskontrolle
- RFID- und Chipkarten-basierte Zutrittssysteme
- Biometrische Zutrittskontrolle (Fingerabdruck, Handvene)
- PIN-Code-Tastaturen und Kombisysteme
- Zeitgesteuerte und rollenbasierte Zugangsberechtigungen
- Protokollierung, Audit-Trails und Berichte
- Integration mit Videoüberwachung und Schließsystemen
- Zeiterfassung über das Zutrittssystem
- Standortübergreifende Verwaltung über eine Plattform
RFID, Biometrie oder PIN: Welche Technologie für welchen Zweck?
In der Praxis fragen uns Kunden meistens das Gleiche zuerst: Karte, Finger oder PIN? Die ehrliche Antwort hängt an drei Punkten – wie viele Türen und Personen, welches Schutzniveau, und wer den Zutritt am Ende administriert. Jede Technologie hat ihre Stärke. Wir setzen sie selten exklusiv ein, sondern kombinieren sie für unterschiedliche Türzonen.
RFID und Transponder (MIFARE DESFire EV3, LEGIC advant)
Für rund 80 Prozent unserer Installationen in Bürogebäuden und Mehrfamilienhäusern in Köln, Bonn und Düsseldorf ist verschlüsseltes RFID die richtige Wahl. Wichtig ist hier nur eines: keine alten MIFARE-Classic-Karten mehr. Die kann man mit einem 30-Euro-Lesegerät aus dem Internet klonen. Wir verbauen ausschließlich MIFARE DESFire EV3 oder LEGIC advant, beide AES-verschlüsselt, beide nicht klonbar mit Standard-Equipment. Lesegeräte kommen typischerweise von dormakaba, PHG oder Honeywell, je nach Bestandsanlage.
Stärken: schnell (unter einer Sekunde am Leser), günstig in der Skalierung (eine Karte kostet zwischen drei und sechs Euro), einfach für den Nutzer. Schwäche: Karten gehen verloren oder werden weitergegeben. Beides lässt sich über die Verwaltungssoftware in Sekunden sperren, aber wer den Verlust nicht meldet, hinterlässt eine Lücke.
Biometrie (Fingerabdruck, Handvene)
Biometrie ist das technisch sicherste Verfahren, weil das Identmedium nicht weitergegeben werden kann. Aber: in Deutschland greift die DSGVO. Biometrische Daten sind besonders schützenswert (Art. 9 DSGVO), und wir brauchen eine Rechtsgrundlage, in der Regel eine ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person oder eine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat. Bei einer Arztpraxis in Bonn-Bad Godesberg haben wir 2024 ein Handvenen-System (idencom Bestouch) für den Zugang zum Medikamentenraum installiert, weil dort die Mitarbeitenden mit Handschuhen arbeiten und ein Fingerabdruckscanner unzuverlässig wäre.
Faustregel aus der Praxis: Biometrie für Hochsicherheitszonen (Serverraum, Tresor, Medikamentenausgabe), nicht für die Eingangstür mit 80 Mitarbeitern. Die Akzeptanz ist gemischt, und der Aufwand für die Einwilligungsverwaltung lohnt sich nur dort, wo das Schutzniveau es rechtfertigt.
PIN-Code
PIN allein verbauen wir fast nie. Codes werden weitergegeben, im Schlüsselsafe notiert oder im Beobachtungswinkel der Tastatur abgelesen. Für Nebentüren, Lager oder als Fallback bei Kartenverlust ist PIN sinnvoll, kombiniert mit RFID (Zwei-Faktor) wird er stark. Wir verbauen häufig dormakaba 91 09-Tastaturen oder Salto XS4-PIN-Module, je nach Schließanlage.
Was wir bei Neuanlagen empfehlen
Für ein typisches Büro mit 5 bis 50 Mitarbeitenden in Köln-Ehrenfeld oder Düsseldorf-Pempelfort: MIFARE DESFire EV3 für alle Mitarbeitertüren, Zwei-Faktor (Karte plus PIN) für den Serverraum, biometrisches Verfahren nur dort, wo die Tür wirklich kompromisslos geschützt sein muss. Diese Aufteilung ist günstiger, alltagstauglicher und in der Verwaltung weniger anfällig als ein einheitlich-biometrisches System. Welche Konfiguration für Ihr Gebäude Sinn ergibt, klären wir am besten bei einem kostenlosen Vor-Ort-Termin.
Zutrittskontrolle in Bonn, Köln und Düsseldorf
Wir installieren elektronische Zutrittssysteme vor Ort in den drei größten Städten Nordrhein-Westfalens. Stadtspezifische Beispielprojekte und typische Anwendungen finden Sie auf den jeweiligen Stadtseiten.
- Zutrittskontrolle in BonnBeratung und Installation in Bonn
- Zutrittskontrolle in KölnBeratung und Installation in Köln
- Zutrittskontrolle in DüsseldorfBeratung und Installation in Düsseldorf
Häufig gestellte Fragen
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