Videoüberwachung & Sicherheitskameras

Moderne Videoüberwachung schützt Eigentum, schreckt ab und schafft Transparenz. Für Gewerbeobjekte, Wohnanlagen, Hof- und Außenbereiche und auch fürs Einfamilienhaus planen und installieren wir Kamerasysteme, die DSGVO-konform arbeiten, zuverlässig laufen und aus der Ferne einsehbar sind, in ganz Nordrhein-Westfalen.

Überwachungskamera an einer modernen Gebäudefassade

DSGVO-konforme Videoüberwachung vom Fachbetrieb

Videoüberwachung ohne Datenschutz-Konzept ist ein rechtliches Risiko. Deshalb gehört die DSGVO-konforme Planung bei uns zum Standard. Wir definieren mit Ihnen den Überwachungszweck, planen Kamerawinkel so, dass keine unzulässigen Bereiche erfasst werden, und liefern die vorgeschriebenen Hinweisschilder. Die technischen Angaben für Datenschutz-Folgenabschätzung und Verarbeitungsverzeichnis stellen wir für Ihren Datenschutzbeauftragten zusammen. Verantwortlich für beide Dokumente bleibt Ihr Betrieb.

Technisch setzen wir auf IP-basierte Kamerasysteme mit Auflösungen bis 4K, die Personen, Fahrzeuge und Kennzeichen direkt auf der Kamera erkennen, über Ihr Netzwerk betrieben und per App eingesehen werden können. In Kombination mit Zutrittskontrolle entsteht ein durchgängiges Sicherheitskonzept.

Unsere Leistungen im Bereich Videoüberwachung

  • HD- und 4K-IP-Kamerasysteme (Dome, Bullet, PTZ)
  • Innen- und Außenüberwachung
  • Netzwerk-Videorekorder (NVR) mit Fernzugriff per App
  • Objekterkennung für Personen, Fahrzeuge und Kennzeichen, ausgewertet direkt auf der Kamera
  • DSGVO-konforme Planung, Beschilderung und Dokumentation
  • Integration mit Zutrittskontrolle und Alarmanlage
  • Nachtsicht und IR-Beleuchtung
  • Lokale Aufzeichnung auf dem UniFi-Rekorder, optional zweiter Speicherort

Kameras im Außenbereich

Hof, Zufahrt, Lagerfläche und Fassade stellen andere Anforderungen als ein Innenraum. Darauf achten wir bei Außenkameras:

  • Wetterfeste Gehäuse nach IP66, für exponierte Positionen Dome-Modelle mit Vandalismusschutz nach IK10
  • Betrieb von -20 °C bis +50 °C, Nachtsicht über integrierte IR-Beleuchtung mit 30 bis 40 m Reichweite
  • Versorgung über PoE, ein Kabel für Strom und Daten
  • Fernstandorte ohne Festnetzanschluss binden wir über einen LTE-Router an
  • Die Aufzeichnung läuft lokal auf dem Rekorder weiter, auch wenn das Internet ausfällt
  • Das Kamera-Netz trennen wir per VLAN vom Büronetz

Intelligente Videoanalyse, ohne Cloud

Aktuelle Kameras werten das Bild direkt am Gerät aus. Sie erkennen Personen, Fahrzeuge, Tiere und Kennzeichen, Modelle mit Mikrofon zusätzlich Geräusche wie Glasbruch, Sirenen oder Rauchmelder, und liefern damit Ereignisse statt roher Bewegung. Die Verarbeitung bleibt vor Ort auf Kamera und Rekorder, es gehen keine Bilder an einen Cloud-Dienst. Was das in der Praxis bringt:

  • Zonenalarm statt Bewegungsalarm

    Die Kamera unterscheidet Personen, Fahrzeuge und Tiere und meldet nur, was in einer definierten Zone zur falschen Zeit passiert. Ein Fuchs auf dem Hof oder Regen im Scheinwerferlicht löst keinen Alarm mehr aus. Das zählt vor allem an unbemannten Standorten, an denen jede Meldung jemanden aus dem Bett holt.

  • Zufahrten mit Kennzeichenerkennung

    Die AI-LPR-Kamera liest Kennzeichen bei Tag und Nacht und führt ein Protokoll, wer wann auf das Gelände gefahren ist. Hinterlegte Kennzeichen von Service- und Lieferfahrzeugen öffnen über die Zutrittskontrolle oder einen Schaltkontakt die Schranke, unbekannte Fahrzeuge erzeugen eine Meldung.

  • Viele Standorte, eine Oberfläche

    Ob eine Liegenschaft oder mehrere Dutzend: Alle Kameras erscheinen in einer Konsole mit Lageplan je Standort, Videowänden über Standortgrenzen hinweg und Rollen pro Objekt. Es fallen keine Lizenzgebühren pro Kamera an, egal ob vier oder vierhundert Kameras laufen.

  • Automatische Reaktionen

    Erkannte Ereignisse lösen Aktionen aus: Push-Nachricht an den Bereitschaftsdienst, E-Mail oder Webhook an Leitstelle oder Ticketsystem, Beleuchtung über einen Schaltkontakt, Durchsage über den Lautsprecher. Die Regeln legen wir gemeinsam fest und dokumentieren sie.

  • Suchen statt Spulen

    Aufzeichnungen lassen sich nach Objekttyp, Zone und Zeitraum filtern. Statt drei Nächte Material zu sichten, zeigt die Suche in Sekunden alle Fahrzeuge, die zwischen 22 und 5 Uhr an Tor 2 waren.

  • Weitbereich und Freiflächen

    Für große Höfe, Zäune und Zufahrten setzen wir Kameras mit optischem Zoom und PTZ-Kameras ein, die erkannte Personen automatisch verfolgen. Für Hallen und überdachte Flächen kommen 180- und 360-Grad-Modelle dazu. So decken wenige Kameras eine große Fläche ab.

Die Analyse ändert nichts an den Datenschutzregeln: Erkennungszonen enden an der Grundstücksgrenze, Aufzeichnungen werden nach der festgelegten Frist gelöscht, und wer welche Auswertung sehen darf, steuert das Rollenkonzept. Bestehende Kameras der G4- und G5-Serie rüsten wir über einen AI Key um Gesichts- und Kennzeichenerkennung nach, einzelne Kameras oder Fremdfabrikate über einen AI Port.

Ablauf, so arbeiten wir

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    Schutzziel & DSGVO-Zweckbindung

    Gemeinsam definieren wir den Überwachungszweck (Diebstahlschutz, Eingangsdokumentation, Außenhaut), die Grundlage jeder DSGVO-konformen Anlage.

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    Kameraplanung & Bildausschnitte

    Wir planen Kamerapositionen und -winkel so, dass der Schutzbedarf abgedeckt ist, ohne Nachbargrundstücke, öffentliche Wege oder Mitarbeiter-Pausenbereiche unzulässig zu erfassen.

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    Zuarbeit zum Datenschutz und Hinweisschilder

    Wir liefern die technischen Angaben, die Ihr Datenschutzbeauftragter für die Datenschutz-Folgenabschätzung und das Verarbeitungsverzeichnis braucht: Kamerapositionen, Blickfelder, Speicher- und Löschkonzept sowie die Rollen- und Rechtematrix. Dazu kommen die Hinweisschilder mit allen Pflichtangaben nach Art. 13 DSGVO.

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    Installation & Verkabelung

    Montage der IP-Kameras, PoE-Verkabelung, Inbetriebnahme des NVR mit verschlüsselter Speicherung und definierten Speicherfristen, in der Regel 72 Stunden, längere Fristen nur mit dokumentierter Begründung.

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    Zugriffsberechtigungen & Verschlüsselung

    Einrichtung getrennter Benutzerrollen, Zwei-Faktor-Login, verschlüsselte App-Zugänge, kein offenes Streaming, kein anonymer Live-View.

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    Übergabe & Schulung

    Einweisung Ihres Teams, Übergabe der vollständigen Dokumentation für Ihren Datenschutzbeauftragten und Bereitstellung des Wartungsplans.

Videoüberwachung in Bonn, Köln und Düsseldorf

Wir installieren Kamerasysteme vor Ort in Bonn, Köln und Düsseldorf. Stadtspezifische DSGVO-Hinweise und typische Anwendungen finden Sie auf den jeweiligen Stadtseiten.

Womit wir arbeiten

Für die Videoüberwachung setzen wir auf die UniFi-Protect-Plattform von Ubiquiti: 4K-Kameras der G6-Serie für Standardpositionen, die AI-Serie mit optischem Zoom, Kennzeichenerkennung und Rundumblick für Zufahrten und Freiflächen, dazu lokale Rekorder ohne Lizenzkosten. Je nach Objekt kombinieren wir verschiedene Kameratypen:

UniFi Protect G6 Bullet, Außenkamera, von Stahlbergen installiert
AußenkameraUniFi Protect G6 Bullet4K-Außenkamera mit Infrarot-Nachtsicht und KI-gestützter Objekterkennung.
UniFi Protect G6 Turret, Dome / Turret, von Stahlbergen installiert
Dome / TurretUniFi Protect G6 TurretKompakte 4K-Turret-Kamera mit Nachtsicht für Innen- und Außenbereiche.
UniFi Protect AI Pro, KI-Weitbereich, von Stahlbergen installiert
KI-WeitbereichUniFi Protect AI ProHochauflösende KI-Kamera mit optischem Zoom und großer Reichweite für Weitbereiche.
UniFi Protect AI 360, 360°-Fisheye, von Stahlbergen installiert
360°-FisheyeUniFi Protect AI 360Fisheye-Kamera mit 360°-Rundumsicht für Hallen, Foyers und überdachte Bereiche, Bildausschnitt digital wählbar.

Abbildungen: Herstellerfotos von Ubiquiti. Modellauswahl je nach Projekt und Anforderung.

Häufig gestellte Fragen

Ja, vorausgesetzt, die Planung stimmt. Sie brauchen einen dokumentierten Zweck, eine belastbare Interessenabwägung, korrekte Hinweisschilder, definierte Speicherfristen und klare Zugriffsberechtigungen. Bei umfangreicher systematischer Überwachung öffentlich zugänglicher Bereiche kommt eine Datenschutz-Folgenabschätzung hinzu. Verantwortlich dafür bleiben Sie als Betrieb. Wir liefern die technische Zuarbeit: Kamerapositionen, Blickfelder, Speicher- und Löschkonzept sowie die Rollen- und Rechtematrix für Ihren Datenschutzbeauftragten.
Ein System mit 4 Kameras inklusive Rekorder, Verkabelung, Montage und DSGVO-Dokumentation liegt in der Regel zwischen 2.800 und 4.000 Euro. Jede weitere Kamera kostet montiert 350 bis 600 Euro. Größere Gewerbeobjekte mit langen Kabelwegen oder KI-Kameras liegen entsprechend höher. Nach einer Vor-Ort-Begehung erhalten Sie ein Festpreis-Angebot ohne versteckte Kosten.
Weniger Fehlalarme und schnellere Auswertung. Die Kameras unterscheiden Personen, Fahrzeuge und Tiere und melden nur, was in einer definierten Zone zur festgelegten Zeit passiert. Kennzeichen lassen sich lesen und mit einer Liste abgleichen, Aufzeichnungen nach Objekttyp und Zeitraum durchsuchen. Die Auswertung läuft auf der Kamera oder dem Rekorder vor Ort, nicht in einer Cloud. Gesichtserkennung ist technisch möglich, wir setzen sie nur ein, wenn eine klare Rechtsgrundlage vorliegt, zum Beispiel als Zutrittsmerkmal für einen abgegrenzten Personenkreis.
Ja, über die UniFi-Protect-App oder den Browser rufen Sie Live-Bilder und Aufzeichnungen ab, verschlüsselt und passwortgeschützt. Der Fernzugriff läuft über den UniFi Site Manager oder einen VPN-Tunnel, eine Portweiterleitung im Router ist nicht nötig. Die Aufzeichnung selbst bleibt lokal auf dem Rekorder.
IP-Kameras sind in fast allen Fällen die bessere Wahl: Sie bieten höhere Auflösungen (bis 4K), können über das vorhandene Netzwerk betrieben werden (PoE) und lassen sich flexibel erweitern. Analoge Systeme sind nur noch bei der Modernisierung bestehender Anlagen relevant, wenn die alte Verkabelung weiterverwendet werden soll.
In der Regel 72 Stunden. Längere Fristen sind möglich, brauchen aber eine dokumentierte Begründung in der Interessenabwägung, etwa bei nachweisbar wiederkehrenden Vorfällen. Danach löscht der Rekorder automatisch. Wir dimensionieren den Speicher passend zu Kameraanzahl, Auflösung und der festgelegten Aufbewahrungsdauer.
Ja, wir integrieren Videoüberwachung mit Ihrer Zutrittskontrolle, sodass bei jedem Zutrittsvorgang automatisch ein Videoclip gespeichert wird. Das ermöglicht eine vollständige Nachverfolgung und erhöht die Sicherheit erheblich. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite zur Zutrittskontrolle.
Nur eingeschränkt, und nie auf Basis einer Einwilligung, die trägt im Arbeitsverhältnis nach § 26 BDSG nicht. Grundlage ist eine dokumentierte Interessenabwägung. Wo ein Betriebsrat besteht, ist die Anlage nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG mitbestimmungspflichtig, in der Praxis über eine Betriebsvereinbarung. Pausen-, Umkleide- und Sanitärbereiche bleiben tabu. Wir planen die Blickfelder entsprechend und dokumentieren sie für Ihre Unterlagen.

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